Facebook-Anzeige optimieren: Das ist zu tun, wenn die Anzeige nicht funktioniert

Facebook-Anzeige optimieren: Das ist zu tun, wenn die Anzeige nicht funktioniert

Unternehmen, die eine Facebook-Seite betreiben, können Faktoren wie Reichweite und Aktivität erhöhen, indem sie ihre Facebook-Anzeigen optimieren. Wichtig ist neben der richtigen Konfiguration der Newsfeed- und Endgeräte – Einstellungen auch ein gut gewählter Call to Action.

Nutzer-Verhalten optimieren und einbinden

Für jedes Verhalten sollte ein eigenes Anzeigen-Set erstellt werden. Anbieter von Social-Media-Tools wählen beispielsweise Anzeigen, mit denen gezielt nach „Page Admins“ gesucht wird. Welche Maßnahmen sich eignen, hängt davon ab, welche Zielgruppe angesprochen werden soll.
Die eigentliche Optimierung der Seite sollte langfristig erfolgen. Als Faustregel gilt: Ab 1.500 Nutzern können Auswertungen vorgenommen werden. Mit einem Tagesbudget von 10 Euro lassen sich auf diese Weise schnell verlässliche Ergebnisse erzielen. Wer zusätzlich noch Optionen wie Call to Action und Conversion Tracking nutzen möchte, kann seine Facebook-Anzeigen sehr gut optimieren.

Call to Action wählen und optimieren

Facebook-Seiten können mit einem sogenannten „Call to Action“ versehen werden. Dabei handelt es sich um einen Button, welcher Nutzern die Möglichkeit bietet, Kommentare zu schreiben oder sogar Produkte zu erwerben. Der „Call to Action“-Button ist ein wichtiges Tool, um Anzeigen zu optimieren. Es empfiehlt sich, verschiedene Einstellungen zu testen und anhand der Aktivität der Beiträge weitere Buttons einzupflegen.
Grundsätzlich sollte der Button am Inhalt des jeweiligen Beitrags ausgerichtet sein. Wenn im Beitrag eine Software beworben wird, bietet der „Herunterladen“-Button einen direkten Weg für den Download des Programms. Reine Werbebotschaften sollten über das praktische Tool nicht übermittelt werden, um das Interesse der Seitenbesucher nicht zu verlieren und neben der Werbebotschaft auch einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten. So kann zum einen die Verweildauer auf der Seite erhöht und zum anderen die Aktivität auf andere Seiten und Produkte geleitet werden. Ein optimierter „Call to Action“-Button bindet die Nutzer der Facebook-Seite unaufdringlich ein und verbessert langfristig die Statistiken.

Conversion Tracking aktivieren

Das Conversion Tracking wird am besten in Verbindung mit einem Call to Action verwendet. Die entsprechende Option findet sich in den Einstellungen und erlaubt es Dir, einen sogenannten Conversion-Pixel zu erstellen. Dabei handelt es sich um einen Code, der auf Webseite, Blog und Co. eingepflegt wird und eine individuelle Botschaft oder einen Link beinhalten kann.
Meist wird das Conversion Tracking genutzt, um Nutzern eine „Dankeschön-Seite“ oder eine Kaufbestätigungs-Seite anzuzeigen. Das Tool verbessert die Nutzereinbindung und erleichtert den Überblick über die Statistiken.

Wie der Conversion-Code funktioniert: Unterhalb des Anzeigen-Setup´s die Option „Erweiterte Optionen anzeigen“ auswählen und auf die Option für Conversion Tracking Pixel klicken. Der Pixel kann anschließend im Power Editor erstellt oder bearbeitet werden. Anschließend muss er nur noch auf der jeweiligen Webseite eingepflegt werden. Ob die Einbindung des Pixels Erfolg hat, kann auch hier erst nach einigen Tagen festgestellt werden. Gerade bei einem kleinen Budget dauert es mitunter eine Weile, bis ausreichend verwertbare Informationen vorliegen, anhand derer die eigenen Facebook-Anzeigen weiter optimiert werden können.